Goawayitsfinalday
Mitglied seit 2018 · Freier
Spiegel-Artikel:

Ein Protestbrief von Geneviève Hesse

Liebe Freier,

wie kann man eine Penetration bezeichnen, die nur Sie begehren? Wie soll man Sex nennen, dem Ihr Gegenüber aus Not und gegen Geld zustimmt? Das Gesetz in Deutschland spricht von einer »sexuellen Dienstleistung«. Französische Feministinnen nennen diese Dienstleistung »viol tarifé«, eine tariflich vereinbarte Vergewaltigung.

Glauben Sie ernsthaft, eine Frau könne Lust haben, mehrmals am Tag durch Fremde penetriert zu werden? Fakt ist: Häufig braucht sie schlicht Geld, hat Angst vor der Gewalt ihres Zuhälters oder ist so gebrochen, dass sie sich nicht wehren kann. Außerdem kann Ihre schlechte Bewertung sie das Leben kosten.

Liebe Freier, laut Studien oder Befragungen wie der von Melissa Farley, einer amerikanischen Psychologin, nehmen die meisten von Ihnen wahr, dass Prostituierte leiden. Die Leistung wollen Sie trotzdem. Warum ist das so? Törnt es Sie insgeheim an, dass die Frau so tun muss als ob? Glauben Sie in echt, Sie seien ein toller Liebhaber?

Mag sein, dass es Frauen gibt, die es lieben, sich zu prostituieren. Frauen, die zum Beispiel als Domina arbeiten. In Talkshows sind sie sehr präsent. Doch sie sind eine sehr kleine und laute Minderheit – höchstens zehn Prozent, schätzt der ehemalige Kriminalhauptkommissar Helmut Sporer

, der sich als Vorstand des Deutschen Instituts für angewandte Kriminalitätsanalyse (DIAKA) für eine Gesellschaft frei von Menschenhandel und damit verbundener sexualisierter Gewalt einsetzt. Er als Fachmann schätzt, dass rund 90 Prozent der Prostituierten in den Fängen von Zuhältern stecken. Frauen, die Freier wie Sie anlächeln, weil sie es müssen. Nicht, weil sie es wollen.

»Sexarbeit« ist ein von der milliardenschweren Sexindustrie erfundenes Unwort. Aussteigerinnen berichten, wie schwer es war, die durch Sie erlittene Trauma zu überwinden. Rachel Moran in Irland, Rozen Hicher in Frankreich, Sandra Norak und Huschke Mau in Deutschland – sie sind die glaubwürdigen Stimmen vom Gros der Prostituierten, die selbst keine Stimme erheben können.

Kann Prostitution wirklich Arbeit sein? Laut der französischen Hilfsorganisation The Coalition for the Abolition of Prostitution (CAP International) steigen die »Sexarbeiterinnen« im internationalen Durchschnitt mit 14 Jahren in das Gewerbe ein – in Deutschland mit 19. Ihre Lebenserwartung liegt bei 40 Jahren, und ein Drittel von ihnen ist minderjährig. Laut Schätzungen des Bundesfamilienministeriums haben rund 80 Prozent der angemeldeten Prostituierten hierzulande keine deutsche Staatsangehörigkeit. Sucht und posttraumatische Belastungsstörungen, aber auch Narben, Knochenbrüche und Inkontinenz gehören zu ihrem Alltag. Vielfach treiben sie ab – Ihre Kinder übrigens.

Als Kunde sind Sie König. Für die von Ihnen gewünschte Ware sorgen Zuhälter. Wundert es Sie wirklich: Zu wenige Frauen wollen gerne Sex verkaufen. Also werden welche belogen und nach Deutschland gelockt. Lange dachte ich, Freier wie Sie seien einsame, arme Schlucker. Bis ich auf dem Blog »Die unsichtbaren Männer« las: Mindestens die Hälfte von Ihnen ist in einer festen Beziehung und hat die Hochschulreife. Fast die Hälfte von Ihnen sind Väter. Ihre Frauen und Kinder ahnen nichts.

Mit der Legalisierung der Prostitution im Jahr 2002 träumte Deutschland davon, »Sexarbeit«, »sexuelle Dienstleistungen«, tariflich vereinbarte Vergewaltigungen oder wie auch immer man den Handel mit Sex nennen möchte, ließen sich sauber organisieren. Heute ist Deutschland zu einem Eldorado für Menschenhändler und einem Magnet für Sextouristen geworden. Am Berliner Flughafen stehen manche Taxis mit Werbung für eine männliche Wellnessoase, an der deutsch-französischen Grenze eröffnen neue Bordelle.

Auf der anderen Seite vom Rhein riskieren Freier wie Sie seit 2016 vierstellige Geldstrafen ab 1500 Euro – in erschwerten Fällen auch Haftstrafen. Das Justizministerium sensibilisiert Sie in Pflichtworkshops für die Gewalt in der Prostitution. Ist Frankreich auf den Kopf gefallen? Auch Schweden seit 1999 und später sechs weitere Länder verfolgen das sogenannte »Nordische Modell«: Norwegen, Island, Kanada, Nordirland, Irland und Israel. Auch dort sind Freier strafbar – Prostituierte hingegen straffrei, auch wenn sie sich weiter verkaufen. Wollen sie aussteigen, bekommen sie Hilfen. Die Bevölkerung wird aufgeklärt. Laut einer Ipsos-Umfrage aus dem Jahr 2019 befürworten 78 Prozent der französischen Bevölkerung das Nordische Modell.

Prostitution gilt dort als die letzte abzuschaffende Bastion des Patriarchats. Am Anfang fand ich es zu dick aufgetragen. Dann fiel mir ein: Nirgendwo auf der Welt gibt es Etablissements mit verarmten, attraktiven, nackten Männern, die auf erregte Kundinnen jeden Alters warten. Prostitution ist zutiefst gegendert. So gut wie alle Käufer sind Männer, die Prostituierten mehrheitlich Frauen.

Vielleicht kann man das Nordische Modell als Vorreiter der #MeToo-Bewegung bezeichnen. Ob Klaps auf den Po oder schiere Gewalt – der Missbrauch im Tausch gegen Geld, Aufstieg oder Auftrag ist passé. Prostitution gehört zur Rape Culture. Sie sind out!

Vermutlich argumentieren Sie jetzt, Prostitution ließe sich nicht abschaffen. Ja, es wird immer Männer wie Sie geben, die vulnerable Frauen ausbeuten. Mord und Raub lassen sich auch nicht ganz abschaffen – trotzdem sind sie verboten. Das Nordische Modell packt das Übel – Sie! – an der Wurzel. Das Hauptziel ist, dass Sie weniger werden. So geht der Menschenhandel und die Zahl der leidenden Prostituierten zurück. Denn das Angebot bestimmt Ihre Nachfrage.

Deutschland hat einiges nachzuholen. Schon 1946 schloss Frankreich seine Bordelle. Heute gibt es dort geschätzt nur 35.000 Prostituierte, in Schweden rund 1000 - in Deutschland bewegen sich die Schätzungen zwischen 90.000 und 400.000. Von ihnen waren 2020 laut dem Statistischen Bundesamt nur 24.900 Prostituierte offiziell angemeldet. Alle anderen befinden sich in einem riesigen Dunkelfeld – unter dem Deckmantel der Legalisierung.

Viele Menschen denken hierzulande immer noch, liberale Gesetze wie das in Deutschland könnten für saubere Bordelle und gut sitzende Kondome bis ins Altersheim sorgen. Sogar manche Feministinnen schwärmen von »Sexarbeit« als Ausdruck von »my body, my choice« für junge Frauen aus dem verarmten Osteuropa oder aus Afrika. Das Nordische Modell hingegen befördere einen Rutsch in die Illegalität.

Meinem Eindruck nach macht die Legalisierung Prostituierte erst recht hilflos, weil sie Ihre Gewalt bei jedem Sexkauf negiert. Die Wiederholung von ungewollten Penetrationen ist das, was Frauen traumatisiert. Ob legal oder illegal, ob im Edelbordell oder auf dem Strich – die Risiken sind inhärent. Die Liberalisierung verkennt das, facht die gruseligsten Auswüchse Ihrer Nachfrage auch noch an. Das Nordische Modell ist emanzipatorisch, weil viele Frauen aussteigen oder erst gar nicht einsteigen. Außerdem sendet es die zivilisierte Botschaft aus: Der menschliche Körper ist nicht zu kaufen!

Millionen könnte der deutsche Staat durch Strafen gegen Freier wie Sie verdienen. Großzügige Ausstiegshilfen und Therapien für Prostituierte wären finanzierbar. Lange genug sind Frauen Ihre Opfer gewesen.
Jack-O-Tree
Mitglied seit 2021 · Freier
Thx für‘s Posten!
Mr-Douglas
Mitglied seit 2020 · Freier
Riposte
diefreiheitsliebe.de/politik/s...

Sexarbeit in Deutschland und unter dem „Nordischen Modell“

Ich schlüpfe in die Rolle der Vanessa, habe einen Freund, ein kleines Kind und möchte mit der Prostitution beginnen. Damit alles sauber läuft, besorge ich mir zunächst einen Termin auf dem Amt. Dort gibt es zwei Gespräche, zu denen ich alleine erscheinen muss, mein Freund darf nicht mit.
Das erste dreht sich darum, ob ich freiwillig arbeiten möchte, was mich so erwartet und welche Rechte und Pflichten bestehen. Wenn ich Glück habe, ist der Mitarbeiter kompetent, mit Pech wurde er vom Chef dazu verdonnert und hat wenig Bock darauf.
Im zweiten Gespräch geht es um gesundheitliche Belange und wenn das auch absolviert ist, werde ich registriert und erhalte meine Anmeldebescheinigung, den sogenannten „Hurenpass“. Mit Klarnamen und wenn ich will auch noch eine Ausführung mit Alias, damit ich ihn auch den Kunden zeigen kann.
Das Finanzamt bekommt automatisch eine Information, deshalb sollte man da nicht tricksen. Ob ich angemeldet bin oder nicht ist dem Finanzamt dabei völlig egal, Hauptsache die Einkünfte werden angegeben.
Nun kann es losgehen. Ich könnte in einem Bordell arbeiten, was einen gewissen Schutz bedeutet, denn dort gibt es Security, Notrufknöpfe und auch vorgeschriebene hygienische Dinge. Kostet aber auch Miete und die ist gar nicht niedrig. Also besser eine Agentur im Escortbereich? Hat ebenfalls ihre Vorteile, kostet aber natürlich auch was. Laufhaus? Wieder das Thema Miete und außerdem hat man da eher kurze Besuche, keine mehrstündigen Buchungen. Vielleicht mit einer Kollegin zusammentun in einer Wohnung? Das bringt weniger Sicherheit als im Bordell aber mehr als alleine und die Miete ist auch überschaubarer. Ja, wäre vielleicht was. Aber erstmal herantasten und eines der einschlägigen Portale im Internet nutzen. Profil mit nettem Text und guten Fotos erstellen und dann mal warten was kommt.

Sicherheitsvorkehrungen

Hurra, der erste Termin! Der Freund passt aufs Kind auf und mit Herzklopfen steige ich ins Taxi. Wenn ich im Hotel beim Kunden bin, sage ich meinem Freund kurz Bescheid und falls er nicht nach der vereinbarten Zeit wieder was hört, dann wird er aktiv.
Erreicht er mich, ist alles gut, ansonsten ruft er die Polizei. Doch alles ist okay, auch wenn ich sehr aufgeregt bin und der Kunde das natürlich mitbekommt. Er ist nett und hinterher verabschieden wir uns und hatten einen schönen Abend.
Einige Tage später wieder ein Besuch, doch diesmal hält sich der Kunde nicht an die Regeln. Er wird übergriffig und zwingt mich zu Dingen, die nicht vereinbart sind. Zuhause erzähle ich es meinem Freund und gemeinsam erstatten wir noch am gleichen Abend Anzeige.
Nach dieser Erfahrung entschließe ich mich, doch lieber gemeinsam mit einer Kollegin in einer Wohnung zu arbeiten. Das ist kein Problem, solange man nicht das Pech hat, zum Beispiel in einer mittelgroßen süddeutschen Stadt zu arbeiten.
Denn viele sind komplett Sperrgebiet und das bedeutet, man kann Sexarbeit eigentlich nirgends legal ausüben. Bordelle sind ebenso verboten wie Besuche in Wohnungen und Hotels oder das Arbeiten zuhause.
Aber zum Glück ist es in meiner Stadt erlaubt und ich bin angekommen in dem Beruf. Um die Steuern kümmert sich der Steuerberater und einmal jährlich muss ich aufs Amt, um wieder ein Gespräch zu führen.
Mein Freund ist glücklicherweise eifersuchtsfrei und unterstützt mich.

Auswirkungen des nordischen Modells

Würde ich unter gleichen Voraussetzungen in einem Land wie Schweden oder Frankreich, wo das Sexkaufverbot nach „Nordischen Modell“ gilt, arbeiten wollen, könnte das so ablaufen:
Erstmal ist es einfacher als in Deutschland, denn anmelden muss ich mich nicht. Sex verkaufen darf ich, blöd ist nur, dass es für den Kunden strafbar ist, das Angebot anzunehmen. Aber das ist ja sein Problem, denke ich mir und Nachfrage gibt es immer. Also, wo und wie starten?
Ein Bordell? Nein, das gibt es nicht legal, das fällt ja unter das Verbot. Eine Agentur? Die sind auch verboten. Laufhaus? Verboten. Bleibt eben noch die Möglichkeit, mich mit einer Kollegin in einer Wohnung zusammenzutun. Oh, nein, geht auch nicht – verboten. Also bleibt ein Onlineportal. Auf das Internet ist Verlass, da findet sich immer ein Weg. Ob es jetzt unbedingt ein guter ist, weiß man oft erst hinterher. Egal, Profil anlegen und warten.
Hurra, der erste Termin! Der Freund passt aufs Kind auf und mit Herzklopfen steige ich ins Taxi. Beim Kunden sage ich meinem Freund wieder kurz Bescheid und sollte er später nichts von mir hören, wird er aktiv.
Natürlich nicht, indem er die Polizei informiert. Aber alles ist okay, obwohl ich aufgeregt bin. Netter Kunde und wir hatten einen schönen Abend. Also, bis zu dem Moment, an dem dann doch die Polizei anrückte, denn das Portal und ich wurden überwacht.
Ärgerlich, aber mir passiert ja nichts. Dafür aber dem Kunden, den jetzt eine Geld- oder Haftstrafe erwartet, was bis zum kompletten finanziellen und gesellschaftlichen Ruin führen kann. Und dem Hotelbesitzer, der uns das Zimmer vermietet hat.
Und dem Taxifahrer, der mich zur Arbeit fuhr. Und meinem Freund, der von dem verdienten Geld theoretisch mit profitiert und außerdem Security-Dienste durchführt. Hellhörig wird nun auch das Jugendamt und mein Kind kommt erstmal ins Heim.
Die Leute reden und mein Vermieter bekommt das auch mit. Aus Selbstschutz kündigt er mir umgehend den Mietvertrag, denn sonst könnte er ebenfalls wegen Förderung der Prostitution dran sein.
Zu meinem Schutz wurde also mein komplettes Umfeld kriminalisiert und ich stehe vor den Trümmern meiner Existenz. Das schränkt die Optionen deutlich ein und zwangsläufig arbeite ich weiter, nun noch verborgener.
Und es läuft nicht gut. Klar, ich lasse mir mehr gefallen von den Kunden und die Preise könnten besser sein, aber Augen zu und durch. Eines Tages jedoch gerate ich an einen besonders fiesen Typen und entschließe mich trotz allem, ihn nicht davonkommen zu lassen.
Auf zur Polizei. Das Gute ist ja, ich gehe kein Risiko ein, denn meine Handlungen waren nicht strafbar. Theoretisch. Praktisch höre ich diesen Satz: „Sie sind eine Prostituierte und Prostituierte können nicht vergewaltigt werden, denn sie lassen sich schließlich für sowas bezahlen.“
Also doch keine Anzeige, stattdessen endgültig angekommen im Beruf mit all seinen Stigmata und Risiken. Mein Freund hat sich zu seiner Sicherheit von mir getrennt und das Kind wird bei ihm aufwachsen. Klingt überzogen? Jedes der Beispiele kam bereits vor.
IN98
Mitglied seit 2021 · Freier
Das sollte man differenzierter sehen. Dahinter steckt nichts anderes als eine Agenda tiefsitzendem emanzischen links ungesunden feministischem Trend. Es gibt Zwang, keine Frage. Diesen muss auch gezielt geholfen werden. Lasst aber doch die anderen in Ruhe. Erwachsene die über sich selbst bestimmen, wer wirklich was will, sucht, wird es auch finden. Viele selbst ernannten Experten die eine Menge über SWs sprechen anstatt mit ihnen. Wenn eine Sexworkerin das aus freien Willen macht, dann gibt's da nichts nachzuhaken. Das macht man nur, wenn man es nicht akzeptieren will, es eben nur so haben, sehen will wie man es will. Man will eben damit alle, die ganze Sache selbst angreifen, angreifbar machen, über alles ,,darüber streuen" Es gibt sehr viele Leute für denen etwas nicht in deren Weltbild passt, und für sie bricht folglich eine Welt zusammen. Projizieren es dann auf andere. Und Probleme die wirklich ersichtlich sind, der komplette Verbot von Prostitution, ein Problem das noch mehr Probleme zulässt, anstatt Opfern direkt geholfen wird wenn es nicht verboten wird und so Kriminellen keine Chance haben, wird kaum Beachtung geschenkt. Was ist mit Pornos und Modelling ? Was ja das Frauenbild erst recht schlecht da stehen lässt. Sie kämpfen ja so für das Frauenbild und die Emanzipation der Frauen. Manche Länder haben eh diese Einschränkungen für Pornografie. Wo bleibt da der Aufschrei dagegen ? Model Erotik-Model, Pornstar, Escort das ist alles Sexbranche, die mit Sex und dem Körper Geld verdienen. Die sich vorher im Klaren sind was einen erwartet. Ein Verbot ist nur Polemik, nur pauschal. Es schadet nur noch mehr, auch jenen die es freiwillig machen. Diese Pauschalisierung bringt nichts, und noch weniger gegen Zwangsarbeit. Weil es im Verborgenen passiert und gleichzeitig nimmt man aber auch jene ohne Zwang mit. Und verfeuert somit noch mehr diese Kriminalität, bietet eine noch größere Angriffsfläche dafür. Sexwork gab-, gibt- und wird es immer geben. Solange es Männer und Frauen gibt. Kunden finden das Angebot, und SWs holen sich die Kunden. Es wird immer Wege geben. Wenn es doch für alle so schlecht sein soll, dann gebe es wenigstens diesen Gedanken nicht damit anzufangen oder Nachwuchs aber es gibt sie, sonst würde es die Branche nie geben. Nachwuchs auf beiden Seiten, als Nutte als auch als Freier, zu der ich auch zähle. Die gesamte Branche, nicht nur Escort oder so, floriert wie noch nie zuvor. Das Wort Zwang ist ein hartes Wortes, genauso wie "Hass", und es ist sehr einfach mit "nicht gerne" gleichzusetzen, weshalb es gerne als Kampfwort verwendet wird. Niemand hat etwas in der Arbeit alles und immer gerne, da kann sich niemand ausnehmen. Es heißt aber nicht dass es Zwang ist. Wenn die Möglichkeit besteht es nicht zu machen, und die besteht sehr wohl, weil man es nicht gerne macht, dann würde das auch so eintreten. Tut es aber nicht. Weil Zwang eben nicht die Regel ist, der Großteil es nicht aus Zwang macht. Es ist erwiesen dass Prostitution in jenen Ländern illegalisiert -die Situation um Kriminalität schlimmer wurde. Weil dann natürlich viele nachher, wie erwähnt, die es freiwillig machen mitgezogen wurden. Die Tätigkeit war automatisch illegal. Sie wurden nicht mehr vor Kriminalität geschützt. Gefahr vor organisierter Kriminalität, verbundener Mafia-Strukturen stärker ausgesetzt, angreifbarer. Weil es nicht mehr legal und somit nicht reguliert wurde. Unter Bossen kontrollierte Mafia Zwangsarbeit Handel im ohnehin Verborgenen wurde einfacher. Alles rutscht im Versteckten ab, findet im Untergrund statt. Wenn alle das nicht freiwillig machen würden, würde damit auch keiner anfangen. Wer nach Anlaufstellen sucht, soll sie auch absolut bekommen. Wichtig ist dabei auch immer dass man nicht jemanden etwas unbedingt einredet, aufdrückt, nicht bevormundet. Hinter jedem solchem Angebot steht auch manchmal eine Agenda dahinter, die diese Situation für sich und ihr Vorhaben nutzten wollen, um etwas alles in schlechtem Licht darzustellen, um es fundemantal anzugreifen, medienwirksam zu publizieren. Legal und regulierbar ist nicht das perfekteste. Aber das Beste, besser als alles andere. Dadurch ist es einfach ersichtlich und transparent und gleichzeitig aber ist es erlaubt und verschiebt sich nicht ins Unbekannte, so wird es vom Versteckten ins Sichtbare geholt und beibehalten, für verbrecherische Netze schwierig machen, es unzugänglich haben.
kacabe
Mitglied seit 2023 · Freier
Es ist entscheidend, dass diese Fragen mit Respekt und Empathie für alle Beteiligten diskutiert werden, und dass politische Entscheidungen auf fundierten Forschungsergebnissen und dem Wohl der Betroffenen basieren. Die Debatte über Prostitution ist komplex und erfordert eine gründliche Analyse der verschiedenen Aspekte und Standpunkte.
kacabe
Mitglied seit 2023 · Freier
Ihr Szenario beschreibt einige der potenziellen Herausforderungen und Risiken, denen Menschen in Ländern mit dem sogenannten "Nordischen Modell" oder dem Sexkaufverbot ausgesetzt sein können. Übrigens: Als ich einmal mit meiner Freundin zusammen war, habe ich ein paar interessante Pillen gekauft www.top-apotheke.at/wie-wende-... so dass ich nach dem Sex alles um ein Vielfaches schneller gelernt habe als sonst. Das Nordische Modell zielt darauf ab, die Nachfrage nach Prostitution zu reduzieren, indem es den Kauf sexueller Dienstleistungen kriminalisiert, während die Prostitution selbst legal bleibt. Dieses Modell hat unterschiedliche Auswirkungen und kann in der Praxis von Land zu Land variieren.
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