Pauschal kann man doch keine Summe sagen, ob man zuviel pro Woche/pro Monat/pro Jahr für die Hurerei ausgibt. Es kommt erstens darauf an, wieviel Einkommen man hat (2.000, 6.000 oder 12.000 Euro monatlich?)/was nach Abzug der Lebenshaltungskosten übrig bleibt und zweitens ob man generell bei unserem so schönen Hobby die Bugetkontrolle nach den eigenen Möglichkeiten behält... Als echter Huren-Junkie ist das natürlich nicht immer so einfach, natürlich sind wir alle ein wenig süchtig nach "unseren" Nutten. Aber jeder hat eine andere "Macke" - einer sammelt Modellbahnen, der andere schraubt am Oldtimer.
1.000 Euro (und mehr) regelmäßig pro Monat für's Ficken auszugeben ist für die meisten wohl unmöglich. Ich gehöre zu denen, die solche Größenordnungen noch nicht schrecken, meine Nutten-Abenteuer liegen gewöhnlich darüber (es gibt aber auch mal Monate, da ist es deutlich weniger).
Aber auch für mich gilt, dass ich als Quasi-Selbständiger hart und ohne wirklichen Feierabend für mein Geld arbeite. Zur Budgetkontrolle habe ich eine simple Methode entwickelt, die für manchen Hurengänger evtl. sogar zur Nachahmung taugt. Ich habe ein kostenloses Kreditkartenkonto nur für die Nutten, welches ich auch nicht überziehen kann. Da zahle ich erstens eine regelmäßige monatliche Summ ein und dann halt noch gelegentliche Beträge von anderen Einkünften (ich bekomme zum Beispiel auch Provisionen). Da habe ich einen "Pegel", den ich - obwohl ich ficken kann, wann ich Lust habe - Gott sein Dank in den letzten Jahren recht stabil gehalten habe.
Ob man dann - wie Franzisco schreibt - angesichts der Summen, die man für die Hurerei ausgibt, etwas beunruhigt ist, auch wenn man es sich leisten kann, muß man letztlich mit sich selbst ausmachen.