Alex-Bauer
Mitglied seit 2021 · Freier
Wie läuft das ab wenn man nicht in ein Laufhaus geht sondern in ein Bordell bzw so ne Lounge ( la chica, Amore....)
Setzt man sich dort einfach wo hin trinkt genüsslich was und schaut sich die Dame an der Stange an?
Und kommen dann die Ganze Zeit Damen zu dir und fragen ob du mit ihnen mitgehen willst?
Oder werden einem Beim betreten gleich die Damen die gerade frei sind vorgestellt?

Danke für die Auskunft :)
Tom-23
Mitglied seit 2014 · Freier
Du kommst rein und die verfügbaren Girls nehmen mal Aufstellung. Du sprichst mit ihnen (soweit sie Deutsch verstehen), wählst eine aus und gehst mit ihr auf ein Zimmer. Du kannst aber auch Getränke bestellen und es dir im Vorraum gemütlich machen, nicht lange, weil spätestens in 20 Minuten schaun‘s dich schräg an.
Mr-Douglas
Mitglied seit 2020 · Freier
Alex, du bringst Sachen durcheinander. Ich meld mich am So.
Mr-Douglas
Mitglied seit 2020 · Freier
@Alex
Servus, Alex,
einmal ein bisschen Terminologie vorneweg: "Bordell" ist (zB in der Steiermark) für alles, was in Wien (neutraler) "Prostitutionslokal" heißt. Da gibt es mehrere Archetypen von (genehmigten bzw genehmigungsfähigen) Prostitutionslokalen:
- Studios. Das sind meist ehemalige Geschäftslokale, ebenerdig oder im Untergeschoß, oft auch ehemalige Eckbeisln. Sie bestehen meist aus einem Empfangs- und Aufenthaltsraum gleich hinter der Türe und einem oder mehreren Verrichtungszimmern. Je nach Ausstattung haben die einzelnen Zimmer eingebaute Duschen oder es gibt abgetrennte, allgemeine Duschen. Im Epfnagsbereich kann es einen kleinen Barbetrieb (Getränke) und Sitzgelegenheiten für die Gäste geben - ist aber eher selten.
Eine Sonderform hinsichtlich der Lokalität sind die paar freistehenden Häuser, die komplett ein Prostitutionslokal sind (vielleicht kommt das am ehesten der tarditionellen Bedeutung von "Bordell" nahe), zB Simplytop, OeMassage, Breitenlee, Ameisgasse.
Was Du als "Lounge" bezeichnest (also zB Relaxe und Chicas), ist im allgemeinen auch nicht anderes als ein normales Studio. Ein weiterer Snderfall ist das Time4You als ehemaliges Hotel.
Vom Ablauf: In einfacheren Studios kommst rein und die gerade nicht beschäftigten Damen lungern herum. Und du kannst dir eine aussuchen, wobei die "Telefonistin" oft auch die Übersetzung übernimmt. In besseren (gehobenen) Studios gibt es eine formelle Vorstellungsrunde, bei der die gerade freien Damen - in Gruppe oder einzeln - kommen und sich vorstllen oder vorgestellt werden.
Der von dir angesprochene Ablauf, du loungst herum, trinkst was, und die Damen kommen zu Dir, um anzubehen, spielt sich in Studios nach meinem Wissen kaum oder nicht ab.
- Massagesalons - Die gibt es in allen Schattierungen, sehr häufig asiatisch, aber nicht immer. Das Angebot reicht von ganz einfach Studioprogramm (mit der vollen Palette von Sexualdienstleistungen, evtl nicht immer von allan anwesenden "Masseurinnen") über Massagestudios mit (nur) Handentspannung oder, noch etwas weniger, nackter Body-to-body-Massage, aber ohne Sexualakt bis zu (das sind dann nicht mehr Ports-Lokale) mehr oder weniger medizinisch fundierten Massagestudios.
- Dann gibts die Saunaclubs, in Deutschland (auch nicht passender) FKK-Clubs genannt. "Saunaclub" passt nicht wirklich, weil es zwar dort ein Saunaangebot gibt,dieses aber nicht im Mittelpunkt (der Interessen der Besucher) steht. Dort spielt es sich so ab, wie du beschreibst: Du hängst herum (kannst evtl auch in die Sauna), kannst was essen oder trinken (Preisgestaltung unterschiedlich), und die Damen sitzen auch dort oder sind unterwegs und sprechen Dich an, ob Du mit ihnen aufs Zimmer willst. Eine Getränkeanimation gibt es in den Klubs in Wien nicht. Evtl begibt sich die eine oder andere auch einmal zur Stange, kannst aber nicht fix damit rechnen.
Bars - Sehr wohl Getränkeanimation hast Du in den wenigen verbliebenen "Bars", am Gürtel und anderswo. Ebenso auf gehobenem Niveau im Maxim.
Nachtklubs - Damit sind wir beim nächsten, kleinen Segment. Im Maxim, wie erwähnt, Getränkeanimation und natürlich dann Aufforderung zum Zimmergang. Im Babylon dürfen die Damen hingegen nicht wirklich aktiv anbahnen, sondern sollen sich diskret zurückhalten und von den Herren angesprochen werden.
- Laufhäuser - die muss ich Dir hier wohl nicht extra vorstellen. Nur als ganz grobe Klassifizierung - open door, wo die Zimmer der Mädchen offen sind, und closed door, wo die Türen verschlossen sind und außen ein grünes oder rotes Licht (o.ä.) über die Anwesenheit Auskunft gibt. Im Eingangsbereich oder bei den Türen giibt es auch noch Bilder und Infos über die Anwesenheit und evtl über das Serviceangebot.
- Und bleiben, für Wien noch die Sonderformen Peepshow Burggasse (ein bissl studio-/laufhausartig mit der Möglichkeit, die Damen vorweg auf eine Drehbühne anzuschauen) und Fortuna-Kino (en Sexkono, in dem aber auch "Live-Betrieb" stattfindet.

Details gerne auf Anfrage; perPN kann ich auch Infoi-Links bereitstellen.
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Alex-Bauer
Mitglied seit 2021 · Freier
Servus
Danke für deine Hilfe und für diesen wirklich ausführlichen Bericht.
Jetzt kenne ich mich aus :)
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