Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
Vielleicht ist es ja bloß meine selektive Wahrnehmung, ich habe aber den Eindruck, dass die Preisgestaltung bei manchen Damen mehr als jenseitig geworden ist.
Das absolute 08/15-Standardpaket (1 Stunde. GV mit Kondom. BJ ohne Kondom. Taxi) liegt derzeit zumeist bei ca. 150 Euro (bei den bekannten Studios) - im Vergleich zu den letzten Jahren ja schon ein ordentlicher Anstieg, aber für den österreichischen Otto Normalverbraucher wohl noch stemmbar (wenngleich sein Gehalt im gleichen Zeitraum sicher nicht mal im Ansatz im gleichen Maße gestiegen ist wie die Tarife der Damen).

In den letzten Wochen und Monaten sind die Preiserwartungen mancher Damen aber nochmals extrem angestiegen. Die von manchen erwarteten 170-200 Euro für bloß ein 08/15 Standardpaket (also ohne AO, Anal, Küssen usw.) sind schon extrem heftig. Heute haben zwei Damen von hier auf Nachfrage ernsthaft 235 Euro bzw. 240 Euro für das 08/15 Paket gefordert (keine Ahnung, ob denen das jemand zahlt). Ich hielt das für einen Scherz, aber die meinen das so.

Es kann ja jeder verlangen, was er/sie will, der Markt regelt das schon (und Gucci Taschen und Malediven Reisen kosten halt Geld). Aber in Relation zum österreichischen Median-Einkommen von 2.676 Euro netto pro Monat sind diese 235/240 Euro ca. 9% des gesamten Monatseinkommens für bloß 1 Stunde 08/15.

Mich würde wirklich interessieren (auch ohne soziologische Studie), wie sich das alles ausgehen kann, sowohl für die Escorts, die ja mit solchen Preisfantastereien nur eine eher kleine Gruppe von Männern adressieren können, also wahrscheinlich mit nur wenigen zahlungskräftigen Stammkunden ihr Geschäft machen, als auch für die Kunden, die bei 50% Mehrpreis über dem ohnehin ordentlich angestiegenen Standardtarif ja offenbar irgendwas ganz Spezielles bekommen.
berti-7
Mitglied seit 2015 · Freier
Ich muss dir Recht geben die Preis Gestaltung ist schon Extrem geworden. Da heißt es Sparen und nur mehr alle 2 Monate Schnakseln gehen was früher 2mal im Monat war .

Mehr ärgert mich das es immer mehr zum Lotto Spielen wird eine Dame zu finden die sich ans ausgemachte hält . 1 Stunde ist mal 60 Minuten vorallem wenn man den hohen Preis schon bezahlt es ist eine Dienstleistung vergessen viele. Und darüber sprechen müssen das man 2 mal oder 3 mal kommen darf ist schon sehr störend zumindest für mich . Ich habe noch nie eine Dame schlecht Behandelt aber leider schon öfters anderes Erlebt .
wbe
Mitglied seit 2018 · Freier
Man muss halt ein bisschen schauen, wo man hingeht. Wien z.B. ist ein wahres Sex-Eldorado.

Hier kriegt man tollen Sex zu günstigen Preisen und das Ganze hat sich trotz Inflation im Schnitt kaum verändert.

Auch nicht im mittel- bis höherpreisigen Segment. Beispiel Zollgasse: 30 Minuten, 100 Euro. Gibt es seit Jahren. Hohe Inflation gibt es ebenfalls seit Jahren. Inflationsbereinigt sind Preise damit gesunken.

Auch wenn man einen bekannten Saunaclub in Wien hernimmt: mit der Inflation abgeglichen ist der Preis nicht wirklich gestiegen.

Dann gibt es zahlreiche kleine Studios. Halbe Stunde für 60 bis 70 Euro inklusive Naturfranzösisch, Sex und Mundvollendung. Hat man eine Stammkundenkarte, wird es noch mal billiger.

Darum finde ich diese Jammerei über hohe Preise und dass alles teurer wird eine typisch österreichische Raunzerei. Häufig von Leuten, die ohnehin nur selten unterwegs sind.
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
@berti-7 "das es immer mehr zum Lotto Spielen wird eine Dame zu finden die sich ans ausgemachte hält" ... es beginnt schon mit dem Vereinbaren per Whatsapp, wo manche Damen anscheinend meinen, da käme bloß ein lästiger Bittsteller daher, der sie gerade beim Tiktok-Schauen stört und dann geradezu genervt oder abweisend reagieren - am besten man überweist ihnen die 200 einfach so ohne Gegenleistung, so stellen die sich ihr Princess Treatment wohl vor.

Ist es ein Generationenproblem, dass alles immer mehr unverbindlich ist, Handschlagqualität zunehmend schwindet und Zusagen gemacht werden schon in dem Wissen, dass man sie eh nicht einhält?
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
@wbe "und das Ganze hat sich trotz Inflation im Schnitt kaum verändert" ... wenn das Standardpaket vor 4 Jahren 120 gekostet hat und nun 150 kostet, dann ist das ein Anstieg von 25%. Und von 120 auf die oben genannten 240 sind ganze 100%.

Ich weiß ja nicht, wessen Gehalt sich in den letzten 4 Jahren verdoppelt hat oder zumindest um 25% angestiegen ist - bei der Masse der Männer wird das nicht mal im Ansatz so sein.

Und die Inflationsrechnung habe ich bewusst gleich gar nicht aufgemacht. Dass die offiziellen Zahlen seit eh und je Blödsinn sind und die Einkaufskörbe mit z.B. Elektroschrott aus China runtergerechnet werden, weiß eh jedes Kleinkind. Bei Gütern des täglichen Bedarfs sind die Anstiege enorm. Ein normaler Familien-Wocheneinkauf mit identen Produkten kostet wohl mindestens 50% mehr als noch vor wenigen Jahren. Und um das weite Feld vom fehlenden Russengas, Hormuzöl, Dollar/Euro-Wertverlust usw. gleich ganz zu umschiffen, stelle ich die Tarife der Damen eben den Gehältern der Männer entgegen, denn NUR DAS ist deren Marktbasis. Wenn die Männer kein Geld mehr haben (wurscht aus welchen Gründen auch immer), dann bricht auch die Einnahmequelle dieser Damen weg.
berti-7
Mitglied seit 2015 · Freier
Eins muss man halt zur Verteidigung der Damen sagen .Bin überzeugt das die Zimmer Mieten bzw Studio Mieten extrem gestiegen sind . Und es sich wahrscheinlich nicht mehr ausgeht wenn du einen Kunden für 1 Stunde hast das diese Kosten gedeckt sind . Was in Anbetracht mancher Studios in welchem Zustand sie sich befinden eine Frechheit ist. Aber ja so lange die Nachfrage da ist wird sich nichts ändern.
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
"das die Zimmer Mieten bzw Studio Mieten extrem gestiegen sind" ... das stimmt sicher. Alle Kosten explodieren ja und das für uns alle. Allerdings haben die höchsten Preisanstiege bzw. Fantasiepreise ja ausgerechnet jene Damen, die gar NICHT im Studio sind, sondern die bloß Escort machen (ich habe gerade nochmals die 235 Euro und die 240 Euro Dame nachgesehen, die machen beide nur Outcall). Es liegt auch daran, dass die plötzlich für BJ ohne Kondom 50 Euro wollen und so Spaßetteln (und BJ mit Gummi ist ja was völlig Sinnloses, da kann sie mir auch am großen Zeh lutschen oder sowas).

Bei den Studios sind die Anstiege eh im Rahmen, diese Damen sind also gar nicht gemeint.

Und wenn der Markt schon einbricht, ist es dann so schlau zu sagen: Naja, OK, dann verlange ich halt einfach das Doppelte oder kassiere Fantasiepreise für völlig übliche Standarddinge (wie BJ ohne).
Man stelle sich vor, ein Baumarkt würde sagen, wir verkaufen gerade weniger Bohrmaschinen, deswegen verdoppeln wir halt einfach den Preis, vielleicht verkaufen wir dann ja mehr ... welche Markt(un)logik spielt sich in diesen Frauenhirnen ab. Social Media zersetzt denen irgenwie die Rübe.
Horny247-2
Mitglied seit 2024 · Freier
Die Nachfrage gestaltet den Preis..
wbe
Mitglied seit 2018 · Freier
Lustige Diskussion, wie erwartet. Da werden einzelne übertriebene Preise genannt und daraus wird eine allgemeine Tendenz hergeleitet.

Und "die Inflationsrechnung habe ich bewusst gleich gar nicht aufgemacht. Dass die offiziellen Zahlen seit eh und je Blödsinn sind und die Einkaufskörbe mit z.B. Elektroschrott aus China runtergerechnet werden, weiß eh jedes Kleinkind." also werden die Zahlen von @Kristiano weggewischt wie nix, und dann wird weiter gemeckert, was das Zeug hält.

Da geniess ich lieber die realen Ladys in realen Studios, die zu verträglichen Preisen hervorragenden Sex bieten. Die sind übrigens gut im Geschäft und relaxed. Aber genug jetzt. Ich hab noch ein Date 😉
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
@wbe Ich habe oben geschrieben, es geht NICHT um die Studio-Damen - das dürfest du überlesen haben.

Und es sind keine "einzelnen übertriebenen Preise", wie du behauptest. Ich habe bloß zwei von mehreren konkreten Fällen genannt, die ihre Preisangabe hier bei 150 haben und bei Nachfrage dann ihre Utopie-Preise raushauen. Bei all jenen, die von Haus aus 200 stehen haben (was dir offenkundig gar nicht bekannt ist), da frage ich gleich gar nicht nach, weil da landet man mit Taxi und Bio-Blowjob ja dann wahrscheinlich bei 280 oder 300.

Und nochmals, auch wenn du dir so oft sehr schwer tust, Dinge zu verstehen oder in einer Art Paralleluniversum leben dürftest (wir erinnern uns, du hältst ja den Sex zwischen zwei Männern nicht für schwul - obwohl ja genau das die klare Definition von schwul ist):

Inflation und alle möglichen äußeren Umstände kann man getrost wegkürzen. Es geht am wdarum, was können Männer sich leisten. Und deshalb habe ich die realen Nettogehälter den Tarifen gegenübergestellt.
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
Es geht am Ende des Tages darum, was können Männer sich leisten. Und deshalb habe ich die realen Nettogehälter den Tarifen gegenübergestellt (so sollte der letzte Satz richtig lauten, bevor die Katze die Return-Taste gedrückt hat).
Franzisko
Mitglied seit 2020 · Freier
@Kristiano: Schwul is ja jetzt nicht das Thema hier, das solltest Du als Threadersteller ja wissen, oder ?

Und ich halte es wie @wbe: wir SIND in einem Eldorado in Wien, schau Mal in die Landeshauptstädte betreffend Angebot und Preise. Speziell Salzburg und weiter westlich. Ich kann Dir auch gerne meine gezahlten Preise aus Moskau und Sofia übersenden...
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
@Franzisko "Schwul is ja jetzt nicht das Thema hier" ... es geht darum, dass der Kollege etwas verwirrt ist und ernsthaft meint, wenn er Sex mit anderen Männern hat (er hat neben BJ auch passiven Analverkehr mit Männern, wie er sagt), dass das NICHT schwul wäre, obwohl genau das zu allen Zeiten und allen Orten immer als schwul galt, gilt und auch immer gelten wird. Es geht nicht darum, dass er das tut (soll jeder, wie er will), sondern dass er glasklare Definitionen aus dem Nichts heraus umdefinieren oder weghaben will.

Und die gleiche Verwirrung und Verdrehung hat er eben mutmaßlich auch bei anderen Themen bzw. nennen wir das Kind beim Namen: er fühlt sich von mir angegriffen, weil ich ihm vor Augen geführt habe, dass er halt schwul ist (was heutzutage ja überhaupt kein Problem mehr ist) ... und nur deshalb meint er halt, mich auch auch irgendwie an allen Stellen angreifen zu müssen - was er ja auch gerne tun kann, wenn es ihn ebenso befriedigt wie seine passiven Arschficks. Geholfen ist damit aber natürlich keinem. Mir geht es nämlich nicht um Streit, sondern um argumentativen Austausch.
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
@Franzisko "Ich kann Dir auch gerne meine gezahlten Preise aus Moskau und Sofia übersenden" ... ja, würde mich interessieren, wie man da als Tourist genommen wird. Noch interessanter wäre natürlich, was zahlt der Russe und Bulgare dafür und wie viel Prozent ist das von seinem Lohn. Es muss ja einen Grund haben, warum die vielen Rumäninnen nach Österreich, Deutschland, Italien & Co arbeiten gehen, wenn die Tarife daheim eh auch so üppig ausfallen.
Sugga-DILF
Mitglied seit 2025 · Freier
@Kristiano

Die Nachfrage bestimmt den Preis - Punkt.

Hier ein kleines Gedankenexperiment:

In Wien arbeiten offiziell 3000-3500 Prostitutierte.

Nehmen wir die Top 1% der Bevölkerung haben wir 20.000 Personen. Sagen wir die Hälfte davon sind Männer, dann haben wir bereits 3 Kunden pro Anbieterin, die sich durchaus jeden Tag ohne weiteres sexuelle Dienstleistungen leisten können. Dazu kommen dann noch reisende Geschäftsleute und Touristen, bevor wir dann noch den Rest der übrigen 99% der Männer berücksichtigen.

Ohne diese Nachfrage gäbe es auch nicht diese Preise.

Natürlich versucht jede Anbieterin das Maximale für ihre Dienstleistung herauszuholen. Absolut legitim.

Wenn du auf Booksusi filterst gibt es weiterhin genug Damen, die um die 140€ pro Stunde verlangen.

Wenn DU dir keine 250-300€ leisten kannst oder willst ist das deine Sache und nicht die Schuld der Damen.

Darüber hinaus stimme ich dir zu, dass ein höherer Preis nicht unbedingt besseren Service bedeutet. Preis und Leistung stehen oft in einem Missverhältnis, aber auch das regelt der Markt. Solche Damen halten sich eh nicht lange.

Ich keine deine Frustration nachvollziehen, da die reelle Kaufkraft der Mitte seit Jahren schrumpft. Dass spüren aber die Damen im Niedrigpreiss-segment am ehesten, die dieses Klientel bedient.

Ad-hominen Attacken auf Kollegen (wbe etc.) sind für dein eigentliches Thema nicht zielführend.

Schlussendlich muss ich den meisten Vorrednern beipflichten, zumindest in Wien gibt es noch reichlich Auswahl an sehr gutem Preis-Leistungsgefüge.
Franzisko
Mitglied seit 2020 · Freier
@Sugga-DILF: Dankeschön. Das ist die perfekte „Shrink“Version!
wbe
Mitglied seit 2018 · Freier
@Kristiano

Nur kurz: Dass du mit TS, die ich manchmal zwischendurch genieße, nichts anfangen kannst, weiß ich mittlerweile.

Hab keine Lust mehr darauf einzugehen, auch nicht auf die unguten Bemerkungen zu meiner Person.

Es stimmt, ich bevorzuge Studios. Die du anfangs auch erwähnt hast und in denen deiner Meinung nach es einen „ordentlichen Preisanstieg“ gegeben hat. Der aber meiner Meinung nach bisher nicht stattgefunden hat.

Escorts buche ich auch manchmal, konnte aber ebenfalls in der allgemeinen Tendenz keine übertriebenen Preisanstiege feststellen.

Auch hier gibt es ein breites Angebot, und die günstigen sind vielleicht keine Models, bieten aber häufig beherzten guten Sex.
wbe
Mitglied seit 2018 · Freier
„ein ordentlicher Anstieg“ muss es natürlich heißen. Hab ich doch glatt falsch zitiert, das gibt wieder Ärger 😂
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
@wbe Wie ich oben bereits erwähnt habe, geht es mir zuvorderst nicht um Studios, auch nicht um jene, die Escorts aussenden. Gerade die sind ja auch ein hervorragender Referenzpunkt für die Preisgestaltung. Und ja, ein Anstieg von 120 auf 150 fürs Standardprogramm in nur wenigen Jahren, das ist doch ein ordentlicher Anstieg, nämlich +25%. Für die Inflationsschreier ist das freilich wahrscheinlich eh nur moderat und wahrscheinlich sind deren Einkommen in der Zeit ja auch um +25% angestiegen ... wie oben erwähnt setze ich diese beiden Indikatoren in Relation.

Und wenn dieser nachweisliche Anstieg laut dir nicht existent ist ("Der aber meiner Meinung nach bisher nicht stattgefunden hat"), dann hast du wie bereits bei der Definition von "Schwul" auch hier wiederum ein klares Problem mit der faktischen Realität, sei es schon in der Wahrnehmung oder spätestens dann in der Akzeptanz der Realität. Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum du dich so sehr gegen die Realität wehrst und sträubst - es ist aber für mich auch gar nicht relevant.

Und nochmals: all das ist bloß sachliche Feststellung. Ich habe nichts gegen diese (ordentliche oder je nach Geschmack auch nur moderate) Tarifanhebung bei Studios. Um die geht es mir vordergründig nicht. Mir ging es um jene Erhöhungen jener Damen, die echt dreiste Fantasiepreise fürs Standardpaket fordern, also ganze 60% oder mehr über dem handelsüblichen Standardtarif ... und ja, das dürfen die natürlich und wie ich selbst oben ja sage, regelt der Markt das klarerweise. Ich stelle es ja bloß fest und wundere mich, dass viele Männer sich offensichtlich jetzt schon nicht nur von den Ehefrauen, sondern auch schon von den Nutten ausnehmen lassen wie eine Weihnachtsgans.
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
@Sugga-DILF Du machst Milchmädchenrechnungen auf. Ich habe da aber gar nichts dagegen, ich mag solche Überlegungen. Ob die von dir getroffenen Prämissen aber haltbar sind, ist sehr fraglich, so z.B. schon die von dir wegen ihrer Kaufkraft ins Feld geführten Top 1%. Handeln diese Männer aber tatsächlich so, wie du herleitest? Ist es nicht vielmehr so, dass die aufgrund ihres gesellschaftlichen Statuses am wenigsten beim Aufsuchen eines Puffs gesehen werden wollen oder sich Damen heimkommen lassen wollen? Handeln die nicht völlig anders als "wir Pöbel" :-)

Vermögende halten sich "Models". Ich habe durch den Wink des Schicksals (ohne zu weit auszuholen) mal vor vielen Jahren etwas Einblick erhalten, der mich aus der damaligen Naivität gerissen hat. So sind viele Modelagenturen Frontend tatsächlich Modelagenturen und Backend Escortstrukturen. Ein ehemaliger Geschäftspartner von mir war mal dabei, wie ein internationaler Star während seines Besuchs Damen einer dieser Modelagenturen "zugeteilt" bekommen hat. Auch Spielerfrauen kommen ja irgendwo her und nicht aus dem Nichts. Was ich sagen will, die Top 1% brauchen die Strukturen, die du und ich hier nutzen, nicht. Die haben ihre ganz eigenen gut geölten Strukturen und Frauen, zu denen wir hier keinen Zugang haben, und die zahlen zuvorderst für Diskretion.

Abgesehen davon bestreitet wohl eh niemand, dass nicht nur die Charlie Sheens dieser Welt bei Heidi Fleiss und anderen Ringen Zehntausende Dollar pro Treffen für Frauen bezahlen. Auch die berühmten Porta Potty Partys in Dubai und sonstwo, wo Superreiche locker mal 80.000 USD für eine Frau zahlen, wenn die sich den versautesten (vielleicht lebensgefährlichen) Prozeduren unterzieht (wobei die Summe für den Ölscheich in Relation wahrscheinlich nicht mal so viel ist, wie wenn man drei oder vier Kommastellen für uns verschiebt, also 80 Euro oder 8 Euro für uns), haben da kaum Aussagekraft ... es sind eben Ausreißer nach oben.

Es gab freilich auch die Welt auf der anderen Seite. Wien vor über einem Jahrhundert im Fin de Siecle war ein El Dorado in der Hinsicht. Wien war damals lange vor Babylon Berlin die Weltprostitutionsmetropole. Ich merke mir leider Zahlen aus Dokus und Büchern schlecht, es war aber eine unfassbare Anzahl von Prostituierten, ein Vielfaches von heute. Und man muss dazu sagen, dass aufgrund der Armut fast jedes Wäschermädl sich auch prostituiert hat. Natürlich sollte man über "El Dorado" nochmals nachdenken, wenn man bedenkt, welche unfassbaren Zustände da geherrscht haben, so war das "Süße Wiener Mädel" tatsächlich ein Mädel, ein Kind, oft 12-jährige, man denke an Peter Altenberger oder die erst 13j. Mutzenbacher oder daran, dass das 5. oder 6. nicht mehr ernährbare Kind dieser Frauen dann einfach im Winter zum offenen Fenster gelegt wurde, damit es an Lungenentzündung "von selbst" stirbt, ohne dass man Hand anlegt und man dann dran ist ... man darf froh sein, dass es dieses "El Dorado" nicht mehr gibt.

Es geht aber weniger um die Ausreißer nach oben als auch nach unten, sondern vielmehr um den heute noch halbwegs breiten Mittelstand, der die üblichen Prostitutionsstrukturen in heutiger Form erhält. Und da verorte ich einfach eine zunehmend anwachsende Schieflage, indem ich Tarife und Einkommen gegenüberstelle. Und diese Schieflage lässt sich mit Milchmädchenrechnungen und Spekulationen halt auch nicht wegdiskutieren. Bei alledem geht es auch nicht in concreto um mich (ich bin happy und finde immer das Passende), sondern um eine allgemeine Markt- und Gesellschaftsbeobachtung, die uns annähernd alle betrifft.
Sugga-DILF
Mitglied seit 2025 · Freier
@Kristano - vielen Dank für deine ausführliche Antwort - sehr löblich - ich bin positiv überrascht.

Natürlich war mein Beispiel bewußt stark vereinfacht. Deinen Beobachtungen und Anmerkungen stimme praktisch uneingeschränkt zu und kann die von dir beschriebene Praxis sogar bestätigen.

Dennoch sehe ich weiterhin den größten gegenläufigen Druck im Niedrigpreiss-segment (anekdotisch).

Et ceterum...

Ja, die Arm/Reich Schere geht immer weiter auf. Interessantes und spannendes Thema.

Gehört, ich glaube die Mehrheit sieht es ebenso, nicht hierher.😏

Auf alle Fälle nochmals aufrichtigen Dank für deine konstruktive Antwort!
Dolce
Mitglied seit 2012 · Admin
Liebe Forumsteilnehmer,

hier wird viel mit Eindrücken argumentiert, dabei haben wir die Zahlen. BookSusi erfasst seit Juli 2022 jeden Tag den durchschnittlichen Stundenpreis aller verifizierten Wiener Sedcards. Gemeint ist der Preis, den die Damen selbst im Profil angeben, ohne Extras und ohne Taxi.

Durchschnittlicher Stundenpreis in Wien (jeweils Oktober)

* 2022: 135 €

* 2023: 141 €

* 2024: 144 €

* 2025: 144 €

* 2026: 148 €

Das ist ein Plus von knapp 10 % in vier Jahren. Im selben Zeitraum sind die Verbraucherpreise um rund 16 % gestiegen und die Kollektivvertragslöhne allein von 2023 bis 2025 um rund 21 %. Inflationsbereinigt ist eine Stunde in Wien heute also eher günstiger als 2022.

So verteilen sich die Preise heute (762 Wiener Sedcards)

* Median: 130 €

* 43 % verlangen 120 € oder weniger

* 71 % verlangen 150 € oder weniger

* 17 % verlangen 200 € oder mehr

Wo die hohen Preise liegen: Damen ohne Studio, die Escort anbieten, verlangen im Schnitt 164 €. Damen im Studio liegen bei 127 bis 141 €. Reine Escort-Angebote sind also wirklich teurer. Das ist aber ein Teil des Angebots, nicht der ganze Markt.

Wien im Vergleich: Nur im Burgenland ist der Schnitt niedriger (136 €). In allen anderen Bundesländern ist er höher, in Salzburg sind es 183 €, in Tirol 197 €.

Eines sehen wir in unseren Zahlen nicht: was auf Nachfrage per WhatsApp verlangt wird. Wenn eine Dame im Gespräch deutlich mehr verlangt, als im Profil steht, können Sie das seit Kurzem direkt an der Sedcard melden, mit dem Grund „Preis vorher geändert“ und gerne mit einem Screenshot des Chats.

Zum Schluss eine Bitte: Bleiben Sie beim Thema und lassen Sie persönliche Bemerkungen über andere Mitglieder weg.

Ihr BookSusi-Team
Edy-10
Mitglied seit 2026 · Anbieter
Bin aus Salzburg.Preise gleiche Dame in Linz 150 Salzburg 180 Euro.Ist zu verstehen,da Salzburg einfach teurer ist.
Sugga-DILF
Mitglied seit 2025 · Freier
@Dolce

Sehr gute Info 👍

Sicherlich eine gute Basis auch wenn über Booksusi nur ein Teil des Marktes abgedeckt ist, aber sicher schon recht repräsentativ.
Kristiano
Mitglied seit 2026 · Freier
@Dolce Danke für den Einblick!
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